Satzung

 

  • § 1
  • Name und Sitz des Vereins
  • Der Verein führt den Namen „Siedlung Dresden-Räcknitz e. V.“. Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Dresden unter der Nummer VR 1525 eingetragen.
  • Der Sitz des Vereins ist Dresden-Räcknitz.
  • § 2
  • Zweck und Ziel des Vereins
  • Er unterstützt und fördert die Mitglieder bei der Gestaltung und Nutzung der Siedlergrundstücke sowie die Interessen der Siedler zum Erhalt des Siedlungsumfeldes. Der Verein fördert insbesondere das gemeinschaftliche Zusammenleben der Siedler als gemeinnützige Tätigkeit. Er fördert insbesondere im Rahmen seiner Möglichkeiten durch Fachberatung und praktische Unterweisung in Gartengestaltung und Gebäudeerhaltung. Er unterstützt und fördert die Freizeitgestaltung. Er sorgt für eine rechtliche und ökologische Vertretung der Mitglieder gegenüber Behörden und Kommunen.
  • Der Verein unterstützt und fördert das Interesse der Mitglieder für die Pflege und den Schutz der natürlichen Umwelt und der Landschaft.
  • § 3
  • Mitgliedschaft
  • 1. Mitglied des Vereins kann jeder Bewohner der Siedlung Dresden-Räcknitz werden. Alle im Haus des Mitgliedes gemeldeten Bewohner tragen die Rechte und Pflichten des Vereinsmitglieds mit.
  • 2. Die Aufnahme als Mitglied im Verein ist beim Vorstand zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Im Falle der Ablehnung ist der Antrag der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen, wenn in einer öffentlichen Vorstandssitzung in einer Schlichtungsverhandlung keine Einigung erzielt wurde. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig.
  • 3. Die Mitgliedschaft wird nach Zustimmung des Vorstandes und nach Aushändigung dieser Satzung wirksam.
  • § 4
  • Rechte der Mitglieder
  • a) Jedes Mitglied ist berechtigt,
  •      sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen,
  • b) an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  • § 5
  • Pflichten der Mitglieder
  • Jedes Mitglied ist verpflichtet,
  • a) diese Satzung einzuhalten und nach diesen Grundsätzen sich innerhalb des Vereins
  •      zu betätigen,
  • b) Beschlüsse des Vereins anzuerkennen und aktiv für deren Erfüllung zu wirken.
  • c) Mitgliedsbeiträge, Umlagen entsprechend den Beschlüssen des Vereins zu
  •     entrichten.
  • § 6
  • Beendigung der Mitgliedschaft
  • 1. Die Mitgliedschaft endet durch
  • a) schriftliche Austrittserklärung,
  • b) Ausschluss,
  • c) Tod.
  • 2. Der Austritt ist drei Monate vor Beendigung der Mitgliedschaft schriftlich dem Vorstand anzuzeigen.
  • 3. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es
  • a) die ihm aufgrund der Satzung oder Mitgliederbeschlüsse obliegenden Pflichten
  •      schuldhaft verletzt,
  • b) durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins in grober Weise
  •      schädigt oder sich gegenüber anderen Mitgliedern des Vereins gewissenlos verhält,
  • c) mehr als drei Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres mit der Zahlung von
  •     Beiträgen, Umlagen oder sonstiger Verpflichtungen gegenüber dem Verein im
  •     Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung und persönlicher Aussprache im
  •     Vorstand seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.
  • 4. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Das auszuschließende Mitglied ist dazu rechtzeitig einzuladen.
  • a) Vor der Behandlung des Ausschlusses in der Mitgliederversammlung ist im
  •     Vorstand eine Schlichtungsverhandlung mit dem Mitglied durchzuführen.
  • b) Kann das Mitglied wegen Krankheit oder anderen zwingenden Gründen nicht an der
  •      Mitgliederversammlung teilnehmen, dann ist der Ausschluss auf der nächsten
  •      öffentlichen Vorstandssitzung in Anwesenheit des Mitgliedes auszusprechen.
  • c) Der Beschluss der Mitgliederversammlung über einen Ausschluss ist endgültig. Der
  •     Beschluss ist dem Mitglied schriftlich auszuhändigen.
  • 5. Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden die Rechte und Pflichten des Mitgliedes, die aus dieser Satzung ergehen.
  • Alle finanziellen und sonstigen Verpflichtungen sind bis zum Tag der Beendigung der Mitgliedschaft zu begleichen.
  • § 7
  • Organe des Vereins
  • Die Organe des Vereins sind
  • a) die Mitgliederversammlung,
  • b) der Vorstand,
  • c) die Revisionskommission.
  • § 8
  • Die Mitgliederversammlung
  • 1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie ist vom Vereinsvorstand mindestens einmal im Jahr als Jahreshauptversammlung oder, wenn es die Belange des Vereins erfordern, einzuberufen. Sie ist ferner unverzüglich einzuberufen, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.
  • 2. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Die Einladung hat schriftlich mit einer Frist von mindestens 14 Tagen zu erfolgen. In der Einladung wird die entsprechende Tagesordnung mitgeteilt. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder oder deren Bevollmächtigte.
  • Die Leitung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter oder einen von der Mitgliederversammlung gewählten Versammlungsleiter. Die Durchführung der Mitgliederversammlung auf Delegiertenbasis ist möglich.
  • 3. Ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlungen entscheiden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Mehrheitsbeschluss ist für alle Mitglieder des Vereins bindend. Die Abstimmung über Beschlüsse kann offen oder auf Beschluss der Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung erfolgen. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied.
  • 5. Zur Behandlung wichtiger Fragen kann der Vorstand zu den Mitgliederversammlungen sachkundige Personen oder Gäste einladen. Sie haben kein Stimmrecht.
  • 6. Aufgaben der Mitgliederversammlung:
  • a) Beschlussfassung über diese Satzung bzw. Satzungsänderung,
  • b) Wahl des Vorstandes,
  • c) Wahl der Revisionskommission,
  • d) Beschlussfassung über Mitgliedsbeiträge, Umlagen,
  • e) Beschlussfassung über Veränderungen des Vereins, seine Teilauflösung oder über
  •     die Auflösung des Vereins sowie alle Grundsatzfragen des Vereins und Anträge,
  • f) Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern,
  • g) jährliche Entgegennahme und Beschlussfassung über den Tätigkeitsbericht des
  •     Vorstandes, des Geschäfts- und des Kassenberichts und des Berichts der
  •     Revisionskommission sowie Entlassung des Vorstandes.
  • 7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich zu fassen und von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben.
  • § 9
  • Vereinsvorstand
  • 1. Der Vereinsvorstand besteht aus
  • a) dem Vorsitzenden,
  • b) dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden,
  • c) dem Hauptkassierer,
  • d) dem Protokollführer,
  • e) dem zweiten stellvertretenden Vorsitzenden.
  • 2. Der Vorstand wird in der Regel für zwei Jahre gewählt. Seine Mitglieder amtieren bis zur Neuwahl von Nachfolgern.
  • Vorstandsmitglieder können während ihrer Amtszeit durch die Mitgliederversammlung abgewählt werden, wenn sie die ihnen übertragenen Aufgaben nicht entsprechend der Satzung ausüben oder aus persönlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Eine Funktionsverbindung zwischen den Mitgliedern des Vorstandes a – d ist nicht zulässig.
  • 3. Die Vertretung des Vereins erfolgt durch zwei Vorstandsmitglieder in Gemeinschaft.
  • 4. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen, jedoch mindestens einmal im Quartal. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende oder sein Stellvertreter und mindestens drei weitere Mitglieder zur Vorstandssitzung anwesend sind. Beschlüsse des Vorstandes sind in einem Protokollbuch festzuhalten.
  • 5. Die Tätigkeit des Vorstandes erfolgt ehrenamtlich. Durch Wahrnehmung ihm obliegender Pflichten entstandene Reisekosten sind von dem Verein zu erstatten.
  • 6. Aufgaben des Vorstandes:
  • a) laufende Geschäftsführung des Vereins,
  • b) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Durchführung ihrer Beschlüsse.
  • c) Zur Unterstützung der Vorstandsarbeit können Kommissionen berufen werden.
  • § 10
  • Schlichtungsverfahren
  • Bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern oder Mitgliedern und Vorstand, die sich aus der Satzung ergeben, ist ein Schlichtungsverfahren in einer erweiterten Vorstandssitzung zu führen.
  • Werden Streitigkeiten zwischen Mitgliedern nicht im Schlichtungsverfahren geklärt, dann können die betreffenden Mitglieder eine zivilrechtliche Klärung anstreben.
  • § 11
  • Finanzierung des Vereins
  • Der Verein finanziert seine Tätigkeit aus Beiträgen und Umlagen sowie Zuwendungen, Sammlungen, Spenden oder Stiftungen für gemeinnützige Zwecke.
  • § 12
  • Beiträge
  • Die Beiträge werden in der Beitragsordnung geregelt.
  • § 13
  • Geschäftsjahr
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
  • § 14
  • Kassenführung
  • Der Hauptkassierer verwaltet die Kasse und die Konten des Vereins und führt das Kassenbuch des Vereins mit den erforderlichen Belegen, regelt die Verbindlichkeiten und Forderungen an den Verein. Auszahlungen sind nur auf Beschlussfassung des Vorstandes lauf Kassenordnung vorzunehmen.
  • § 15
  • Haftung
  • Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur sein Vermögen. Die einzelnen Mitglieder haften nicht, haben aber auch keinen Anspruch auf Rückzahlung ihrer Beiträge und etwaiger sonstiger Zuwendungen und zwar auch dann nicht, wenn sie aus dem Verein ausscheiden. Ebenso wenig steht ihnen sowie ihren Erben irgendein Anspruch auf Ersatz der im Interesse der Gemeinschaft geleisteten Arbeit zu.
  • § 16
  • Die Revisionskommission
  • 1. Bei der Wahl des Vorstandes wird auch die Revisionskommission gewählt, die mindestens aus drei Personen besteht.
  • 2. Die Mitglieder der Revisionskommission dürfen nicht Mitglied des Vorstandes Vereins sein. Die Mitglieder der Revisionskommission unterliegen keiner Weisung oder Beaufsichtigung durch den Vorstand.
  • 3. Die von der Mitgliederversammlung gewählte Revisionskommission hat das Recht, an allen Vorstandssitzungen teilzunehmen, ständig Kontrollen der Kasse, der Konten und des Belegwesens vorzunehmen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres ist eine Gesamtprüfung durch die Revisionskommission vorzunehmen. Der Prüfungsbericht ist jährlich der Mitgliederversammlung vorzulegen.
  • § 17
  • Auflösung des Vereins
  • Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden.
  • Im Falle der Auflösung des Vereins wird das Vermögen nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten unter die zur Zeit der Auflösung vorhandenen Mitgliedern verteilt.
  • Mit dem Protokoll über die Auflösung des Vereins ist die Löschung der Eintragung im Vereinsregister durch den Vorstand zu beantragen.
  • § 18
  • Inkrafttreten der Satzung
  • 1. Diese Satzung wurde am 26.11.2015 in der Mitgliederversammlung beschlossen. Sie gilt mit dem Tage der Registrierung beim Amtsgericht.
  • 2. Änderungen der Satzung bedürfen der Beschlussfassung durch die Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit.
  • Beitragsordnung

  • Grundlage für diese Beitragsordnung ist die Satzung des Vereins „Siedlung Dresden-Räcknitz e. V.“ vom 26.11.2015. Die Ordnung regelt die Zahlung von Mitgliedsbeiträgen.
  • § 1 Solidaritätsprinzip
  • Wesentliche Grundlage für die finanzielle Ausstattung des Vereins ist das Beitragsaufkommen der Mitglieder. Der Verein ist darauf angewiesen, dass alle Beitragspflichtigen ihre finanziellen Verpflichtungen aus dieser Satzung vollumfänglich und pünktlich erfüllen. Nur so kann der Verein seine Aufgaben erfüllen und seine Leistungen gegenüber seinen Mitgliedern erbringen.
  • § 2 Mitgliedsbeiträge
  • Die Beitragshöhe beträgt 20,00 € jährlich  pro  Mitglied und berücksichtigt die dem Verein entstehenden Aufwendungen für Versicherungen, Verwaltungskosten und das Vereinsleben.
  • Die Mitgliedsbeiträge werden im ersten Quartal des Geschäftsjahrs kassiert.
  • Die in dieser Beitragsordnung festgelegte Höhe wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Sie gilt bis zu ihrer Abänderung durch Beschlussänderung in der Mitgliederversammlung.
  • § 3 Härtefälle
  • Bei Härtefällen kann ein Antrag auf vorübergehende Stundung der zu leistenden Zahlung, zur Vereinbarung einer Ratenzahlung oder zur Änderung der Zahlungsmodalitäten gestellt werden. Über diesen Antrag entscheidet der geschäftsführende Vorstand nach Anhörung des Antragstellers und Prüfung der vorzulegenden Nachweise.
  • § 4 Inkraftsetzung und Bekanntgabe
  • Mit Beschlussfassung der Mitgliederversammlung des Vereins am 26.11.2015 tritt diese Beitragsordnung in Kraft.
  • Die beschlossene Beitragsordnung wird allen Mitgliedern ausgehändigt. Die Wirksamkeit der Beitragsordnung bleibt davon unberührt.
  • Mitglieder, die nach diesem Zeitpunkt dem Verein beitreten, erhalten diese Beitragsordnung als Bestandteil der Satzung ausgehändigt.